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Aventurische Seeleute

Aventurische Seeleuete sind ein bunt gemischter Haufen. So findet man häufig auf einem Schiff Frauen und Männer unterschiedlichster Herkunft aus den verschiedensten Teilen des Kontinent, unterschiedlicher Rassen (ja dann und wann sogar Elfen, auch wenn es nach Seefahreraberglauben Unglück bringen soll, sie an Bord zu haben) und Glaubensrichtungen, die allesamt doch während der langen Tage, Wochen oder Monate auf See aufeinander angewiesen sind.

Ränge

Um dieses Zusammenleben zu regeln, wurden die Aufgaben, Pflichten und Rechte zumeist genau festgelegt und bestimmten Rängen zugeordnet. Üblich ist eine Unterteilung der einfachen Ränge nach den Vorgaben der Efferdbruderschaft, die insbesondere auf Kriegsschiffen noch ergänzt wird. Offiziere hingegen verhandeln ihre Entlohnung zumeist selbst.

Mannschaftränge

Schiffsjungen bzw. -Mädchen

Sie sind gewissermassen die Laufburschen auf einem Schiff. Unter ihnen finden sich Waisenkinder aus den Hafenstädten Aventuriens ebenso wie die Kinder armer Eltern, die froh sind einen esser weniger zu haben, wie auch die Töchter, Söhne, Neffen und Nichten des Kapitäns. Zumeist handelt es sich um 10- bis 14-jährige Kinder.
Ihre Aufgaben sind ebenso vielfältig wie einfach zu beschreiben: Das zu tun, was man ihnen sagt und dafür nicht mehr zu erwarten als freie Kost. Und wohl dem, der es geschafft hat, zum Beispiel beim Maat ein Stein im Brett zu haben, auch wenn es sich auf vielen Schiffen so verhält, dass der Schiffsjunge auch das Maskottchen der Mannschaft ist.

Leicht- oder Halbmatrosen

Wie Handwerklehrlinge beginnen Matrosen ihre Ausbildung im Alter von etwa 14 Jahren. Wie ein Lehrling auch werden sie zu allen notwendigen Arbeiten an Bord herangezogen. Die Heuer während der etwa 4-jährigen Lehrzeit ist karg: Freie Kost inklusive eines Hohlfingers Branntwein sowie 5 Heller pro Tag auf See. Immerhin muss aber kein Lehrgeld bezahlt werden.

Vollmatrosen

Nach 4 Jahren als Leichtmatrose kann ein matrose zum Vollmatrosen werden. Eine Freisprechung wie zum Gesellen in den Handwerkszünften gibt es im Allgemeinen nicht. Was jedoch nicht heisst, dass ein solches Ereigniss nicht ausgiebig begossen werden würde. Im Hafen wird der neue Status in die Seemannsrolle der Efferdbrüder eingetragen.
Nach den Vorgaben der Brüder beträgt die Heuer eines Vollmatrosen pro Tag 15 Heller und 2 Hohlfinger Brannt, sowie ein halber Laib Brot ein Viertel Laib Käse, eine Unze Butter sowie 5 Unzen Fleisch pro Woche zusätzlich zu den täglichen Rationen.

Segelmacher, Schiffszimmerer, Smutje

Bei diesen Handelt es sich entweder um altgediente Vollmatrosen, die sich das nötige Wissen im Laufe der Jahre angeeignet haben oder um Gesellen, die ihr Handwerk an Land gelernt haben. Letzteren erspart die Lehrzeit an Land die auf See, so dass sie sofort als Vollmatrosen geführt werden. Danach bemisst sich auch ihre Heuer, wobei ein Kapitän gut daran tut, diese Fachleute etwas besser als üblich zu entlohnen. Schliesslich sind sie auch für den Einkauf der notwendigen Materialien zuständig.

Bootsmann

Watt issn Bootsmann? Tja wie kann ick datt sonne Landratte wie dich verklären? Also, pass upp: Een Bootsmann datt is de Vorarbeiter vonne Seelüüt. So wie de Polier auf ne Bauhütte. Kloar?
Aus einer Festumer Hafenkneipe, neuzeitlich

Besser kann es der Autor dieser Seiten auch nicht erklären. Der Bootsmann ist der Erste unter den Gemeinen und für Umsetzung der Befehle zuständig. Dazu kann ein Vollmatrose frühestens nach 10 Jahren ernannt werden, wenn er aus dem rechten holz geschnitzt ist.