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Piraten

EFFERDHILF! PIRATEN!

Dieser zu allen Zeiten gehörte Ausruf, versetzt heute mehr denn je Schiffsbesatzungen in Angst und Schrecken. Verständlich, denn es ist schwer voraus zu sagen, wie eine solche Begegnung ausgeht. Trifft man auf einen blutdurstigen Bukanier oder einen ehrenhaften Freibeuter? Es mag vielleicht ein wenig beruhigen, wenn hier versucht wird, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen.

Als Oberbegriff über all jene, die ihr Auskommen durch Überfälle zur See suchen, mag Seeräuber fungieren.

Piraten

Oft gleichgesetzt mit Seeräuber finden sich unter den Piraten alle Schattierungen von Menschen (sowie wenige Zwerge und wohl keine Elfen). Hautfarbe, Herkunft, Gesinnung scheinen an Bord eines Piratenschiffes keine Rolle zu spielen, was erklärt, warum die Piraterie, obwohl mit drakonischen Strafen belegt, für viele so anziehend ist.
Viele Piraten ehren die Zwölfgötter, obwohl sie sich sicherlich ausserhalb von Praios Ordnung befinden. Nicht verschwiegen werden darf jedoch, dass viele der Piraten der blutigen See und an der Piratenküste ihre Seelen den Feinden der Zwölfe geopfert haben. Verdammnis über sie! Doch lassen wir uns nicht täuschen: Auch wenn man in die Hände von Zwölfgöttergläubigen gerät, muss man froh sein, wenn man nicht mehr als seine Habe verliert, Freiheit oder Leben gar.
Klassische Piratenstädte sind Brabak und Charypso. Und derjenige, der schon beide Städte bereist hat, mag zustimmen, dass sich diese beiden beinah benachbarten Städte doch sehr unterscheiden. Dies sollte als Indiz dafür dienen, dass das folgende Zitat des ehrenhaften Kapitäns Holman Arnbrecht wohl größtenteils stimmen mag:
Kein Pirat gleicht dem anderen, aber an die Rah geknüpft gehören sie alle!

Freibeuter

Wenig Efferd- geschweige denn Praiosgefällig deucht es, dass kaum ein aventurischer Herrscher heutigentags darauf verzichtet, die Seeräuberei zu fördern! Aber die Aussicht seine Flotte in den vielfach ausgetragenen Handelskriegen und auch sein Staatssäckel dadurch zu vergrößern, dass man Kaperbriefe ausstellt, die den betreffenden Seeräuber verpflichten, die eigenen Schiffe zu schonen und zumeist auch einen Teil der Beute abzuführen und diesen im Gegenzug gewisse Privilegien wie sichere Häfen und Schutz vor Strafe versprechen, ist wohl zu verlockend. Eine Ausnahme war hier wohl Hetmann Tronde, der seine Untertanen meist eher versucht hat, von Kaperfahrten abzuhalten, was jedoch zweifelsfrei in der hohen Affinität seiner Untertanen zur Piraterie begründet liegt.

Bukanier

Wenn schon Thorwalern nachgesagt wird, die Piraterie läge ihnen im Blut, so heisst dies nicht, dass die meisten (zumindest die meiste Zeit) nicht höchst ehrenhaften Beschäftigungen nachgingen. Thorwaler sind auch Bauern, Händler, Handwerker und in Thorwal kann man sich meist sicherer fühlen als in so mancher Südaventurischen Stadt. Anders verhält es sich bei den Bukaniern (auch Bukaniere genannt): Sie bestellen keine Felder, bestenfalls nutzen sie, was der Dschungel um ihre armseeligen Schlupfwinkel auf irgendwelchen Südmeereilanden herum hergibt. Sie (über-)leben allein durch die Seeräuberei, der sie mit äußerster Brutalität nachgehen. Ihr Zusammenleben ist ebenso archaisch zu nennen wie das der Ferkinas. Ebenso verhält es sich mit ihrem Umgang mit Gefangenen. Wehe dem, der ihnen in die Hände fällt.
Im Ursprung bildeten sich die Bukanier aus Ausgestossenen, entflohenen Sklaven und dergelichen mehr. Fast alle aventurischen Völker haben sich ihn ihnen vermischt, doch haben sich mittlerweile über viele Generationen so viele Eigenarten herausgebildet, dass so mancher heute schon von einem eigenen Volk redet. Bei allen Bukaniern zu finden ist auf jeden Fall die dunkle Haut (was dem Mohablut geschuldet ist) und ein ungepflegtes Äusseres.