|
|
Signorie Letran
Signor: Signor Tilaisan Malatesta von Letran Striazirro
Wappen der Signorie: Zweigeteilt mit roter Axt auf weißem
Grund links und weißem Pferd auf rotem Grund rechts
Größter Ort: Letran (800)
Einwohner: 2500
Signorssitz: Castello Letrano (Letran)
Garnison: 10 Ordenskrieger
Tempel: Rondra, Boron
Letran ist die wohl untypischte Signorie der Baronie. Stark rondraianisch
geprägt, während der sonst allgegenwärtige Efferdkult eher eine
untergeordnete Rolle spielt. Die Weiler und
Gutshöfe sind zumeist von wogendem Weizen umgeben, während sich im
Nordosten der Signorie das Gestüt derer von Letran befindet. Die
Goldfelser, welche hier seit schon lange von der Familie Tilaisan gezüchtet
werden, zeichnen sich vor allem durch ihr ausgeglichenes, treues Wesen aus und
stellen auch das Rückrad der efferdischen Gardereiterei dar. Noch bekannter
als durch die Pferdezucht dürfte Letran jedoch durch das im Castello
befindliche Grab des hl. Gevron, der Legende nach einem der Gefährten der
Lutisana von Kullbach. Seitdem das Grab vor 120 Jahren mit den Gebeinen des
Rondraheiligen gefunden wurde, hat sich Letran auch zu einem respektablen
Wallfahrtsort entwickelt. Ein Umstand, an welchem auch viele ortansässige Händler
durchaus partiziert haben. Das recht gut erhaltene Skelett -merkwürdigerweise
wurde der Kopf des Heiligen nie gefunden, während sein Schwertarm der Senne
Arivor zum Geschenk gemacht worden ist (Dem Gerücht, daß hierdurch
die Anerkennung der Reliquie durch den Haupttempel erst erkauft worden ist,
stellt eine üble Verleumdung und Schmähung der hl. Kirche der Herrin
Rondra dar!)- ruht nunmehr in einem Reliquienschrein, welcher zu allen hohen
Feiertage der Rondra sowie dem Tag der Unabhängigkeit in Feierlicher
Prozession durch die Straßen getragen wird. Danach ist es den Gläubigen
erlaubt den Schrein während eines Gottesdienstes auch zu berühren, was
allerlei wundersame Auswirkungen auf den Gläubigen haben mag. Der Tempel
untersteht seit ebenfalls 120 Jahren jeweils dem ältesten geweihten
Mitglied der Familie Malatesta. Zumeist handelt es sich hierbei auch um den
amtierenden Signor, wobei jedoch stets dafür Sorge getragen wird, daß
zur rechten Zeit ein geeigneter Nachfolger aus der Familie bereitsteht.
|